Wo Gott wohnt

Möchte ein Ethnologe ein Volk verstehen, wird er erforschen, wen und wie das Volk anbetet. Die westliche Welt erachtet im säkularisierten Zeitalter Bildung, Macht, Geld, Genuss und Romantik als die höchsten Güter. Letztendlich betet der Mensch sich selbst an. Diese Anthropozentrik (=Mensch steht im Mittelpunkt) prägt auch Kirche und Theologie zutiefst. Der Mensch ist aber nicht erschaffen, um um sich selbst zu kreisen und wird gerade dabei auch nicht glücklich.
Ein Podcast von Dr. Johannes Hartl aus dem Gebetshaus Augsburg.